Koffer Escape Climate Change

Escape Climate Change ist ein interaktives Spiel, welches das Thema “Klimaschutz” mit Spaß und Spannung angeht.

Das Konzept basiert auf der Idee des Escape Games, bei dem es einer Kleingruppe gelingen muss, in einer vorgegebenen Zeit ein komplexes Rätsel zu lösen. Das Game wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule. Bei Escape Climate Change müssen die Jugendlichen gemeinschaftlich einen finalen Geheimcode knacken, der sich innerhalb einer Box befindet. Dies gelingt nur, wenn sie zahlreiche Rätsel und Aufgaben mit Hilfe von Spürsinn, Teamwork und Klimawissen lösen. Kooperation und die Auseinandersetzung mit dem Thema “Klimaschutz” sind Grundlage für die Lösung des Spiels. Für Escape Climate Change wird eine begleitende App entwickelt, die das Spiel unterstützt.

Escape Climate Change macht das Konzept mobil, indem es alle nötigen Tools in einer Box in die Schulen bringt. Das Spiel kann im Klassenraum gespielt werden. Vor der Durchführung des Spiels wird eine (kurze) Vorbereitung durch den/die LehrerIn empfohlen. Alle notwendigen Materialien (Spielanleitung, Game-Guide, etc.) liegen bei. Darüber hinaus steht umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung welches fachliche und pädagogische Unterstützung wie Hintergrundinfos, Unterrichtsmodule und Projektvorschläge bietet.

Nur auf Deutsch erhältlich!

Der Wald und ich

„Der Wald und ich“ ist ein interaktives Bildungsprogramm, das Schüler dazu einlädt, im direkten Kontakt mit der Natur zu lernen. Durch Sinneserfahrungen, Beobachtungen vor Ort, wissenschaftliche Aktivitäten und Momente der Reflexion entwickeln die Schüler ihre Neugier, ihr Verständnis für die lebende Welt und ihre Fähigkeit, Verbindungen zwischen dem im Unterricht erworbenen Wissen und ihrer Umgebung herzustellen.

Auf der Grundlage einer aktiven, wissenschaftlichen und erfahrungsorientierten Pädagogik trägt das Programm zur Umsetzung der luxemburgischen Lehrpläne für die Sekundarstufe bei, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften (Biologie), Bildung für nachhaltige Entwicklung und überfachliche Kompetenzen, indem es den Schülern ermöglicht:

  • die Merkmale der belebten Welt zu entdecken, zu beobachten und zu verstehen;
  • ihr naturwissenschaftliches Wissen anhand konkreter Experimente zu vertiefen;
  • die Einheit, Vielfalt und gegenseitige Abhängigkeit der Lebewesen zu begreifen;
  • die Funktionsweise von Ökosystemen und die darin stattfindenden Wechselwirkungen zu erforschen;
  • eine Haltung des Respekts, der Verantwortung und des Naturschutzes zu entwickeln

Das Programm ermöglicht es den Schülern zudem, die positiven Auswirkungen der Natur auf die körperliche und geistige Gesundheit zu entdecken und gleichzeitig die engen Zusammenhänge zwischen menschlicher Gesundheit, Biodiversität und dem reibungslosen Funktionieren von Ökosystemen zu verstehen. Es veranschaulicht somit konkret, dass die Gesundheit des Menschen eng mit der Gesundheit der Lebewesen verbunden ist.

Über den fachspezifischen Lernstoff hinaus fördert das Programm auch die Entwicklung grundlegender Kompetenzen wie Beobachtungsgabe, kritisches Denken, Zusammenarbeit, Kommunikation, Selbstreflexion und Erfahrungslernen.

Into the Wild: Faszination Wildbienen

Im Februar 2027 können Sie mit Ihrer Klasse, die Wanderausstellung „Into the Wild: Faszination Wildbienen“ aus dem Naturmusée bei uns im Museum besuchen kommen. In einem Workshop nehmen wir die fleißigen Bienen Luxemburgs etwas näher unter die Lupe und lassen uns von den summenden und brummenden Tieren faszinieren.

 

Die Wanderausstellung inklusive Workshops sind vom 08.02.2027 bis zum 28.02.2027 verfügbar.

Unkraut oder Nutzpflanze?

Hat jede Pflanze einen Nutzen oder ist die Hälfte doch nur Unkraut? Dies gilt es im Workshop „Unkraut oder Nutzpflanze“ herauszufinden. Wir entdecken die Diversität von unterschiedlichen Pflanzen und lernen im kleinen Museumsgarten diese zu bestimmen. Und damit das errungene Wissen nicht verloren geht, legen wir anschließend ein einzigartiges Klassen-Herbarium zum Mitnehmen an!

 

Workshop findet von April bis Juli statt!

Le trajet scolaire comme terrain d’enquête

Cet atelier de deux heures s’adresse aux élèves du secondaire de 14 à 19 ans. Cet atelier de deux heures fait du trajet scolaire un terrain d’observation collectif, anonyme et vérifiable. Les élèves élaborent une enquête sans collecter de données personnelles de déplacement.

À partir de situations fictives, de supports manipulables et d’un travail en petits groupes, les élèves :
• formulent une question observable et délimitent le terrain étudié
• classent des indicateurs par unité, période, source et limite
• distinguent faits, témoignages, hypothèses et décisions
• construisent un protocole anonyme, réversible et réalisable sans outil numérique.

La production finale est une carte-protocole d’enquête sur le trajet scolaire, prête à être testée puis révisée. L’évaluation porte sur la capacité à observer, relier, argumenter, coopérer et réviser une proposition ; elle ne porte jamais sur les pratiques individuelles des élèves.

L’atelier est entièrement réalisable sans outil numérique. Aucune donnée personnelle de déplacement n’est demandée.

Ökologische Kinderrechte

Der Workshop „Ökologische Kinderrechte“ verbindet die Themen Kinderrechte, Klimawandel und nachhaltige Entwicklung. Neben der Wissensvermittlung steht die aktive Beteiligung im Mittelpunkt des Ansatzes: Die Jugendlichen erarbeiten die Inhalte selbst und werden so zu Expert*innen. Wir stellen ihnen unsere Ausstellung mit Fotos und Informationen aus unseren Projektländern zur Verfügung.
In einer zweiten Phase kümmern sie sich dann um die Organisation der Fotoausstellung, einschließlich der Eröffnungsveranstaltung. Während des gesamten Prozesses werden sie von unserem Team begleitet und unterstützt.

Ziel des Workshops ist es, dass die Jugendlichen die Zusammenhänge zwischen ökologischen Fragen, den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und den Kinderrechten verstehen und begreifen, wie der Klimawandel und globale Wechselwirkungen diese Rechte beeinflussen. Sie werden dazu angeregt, über ihre eigene Rolle in einer nachhaltigen Zukunft nachzudenken, organisatorische Kompetenzen zu entwickeln und zu lernen, komplexe Inhalte klar und verständlich darzustellen.
Die gemeinsame Projektarbeit stärkt Empathie, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, andere Menschen für die ökologischen Kinderrechte und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und als Multiplikator*innen zu fungieren.

Aufbau des Workshops

Der Workshop beginnt mit einer Einführung in die Themen Kinderrechte und Agenda 2030. Die Jugendlichen setzen sich mit den wichtigsten Kategorien der Kinderrechte auseinander und diskutieren, welche Rechte besonders von ökologischen Faktoren betroffen sind. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung werden auf spielerische Weise vorgestellt und mit den Kinderrechten in Verbindung gebracht.

In einem zweiten Schritt vertiefen die Teilnehmenden das Thema der ökologischen Kinderrechte anhand einer Fotoausstellung. Sie analysieren verschiedene Elemente der Ausstellung, führen ergänzende Recherchen durch, präsentieren ihre Ergebnisse der Gruppe und lernen anhand konkreter Beispiele, wie Umweltfragen und Kinderrechte miteinander verbunden sind.

Anschließend folgt eine Reflexion über globale Wechselbeziehungen. Mithilfe interaktiver Methoden wie einem Quiz oder einem Spiel zu diesen Wechselbeziehungen werden sich die Jugendlichen der globalen Auswirkungen lokaler Handlungen bewusst und denken über ihre eigene Rolle nach.

Anschließend beginnt die organisatorische Arbeit an der Fotoausstellung: Die Gruppe erarbeitet gemeinsam das Konzept, legt die Zuständigkeiten fest und plant sowohl die Präsentation als auch die Eröffnungsveranstaltung. Die letzten Sitzungen sind der detaillierten Planung, dem Versand der Einladungen und der endgültigen Aufgabenverteilung gewidmet.

Der Höhepunkt ist die öffentliche Ausstellung, bei der die Teilnehmenden das Thema vorstellen, Führungen anbieten und sich mit den Besucher*innen austauschen. Eine abschließende Nachbesprechung bietet Gelegenheit, über die gewonnenen Erkenntnisse nachzudenken und zu erörtern, wie das Engagement fortgesetzt oder ausgebaut werden kann.