Hinsehen, Handeln, Helfen – Gemeinsam gegen Mobbing

In diesem Workshop lernen Schülerinnen und Schüler, Mobbing und Cybermobbing zu erkennen, deren Auswirkungen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Durch interaktive Übungen, Rollenspiele und Gruppenarbeit werden Empathie, Respekt, Zivilcourage und Konfliktlösungskompetenzen gestärkt.

Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Betroffene unterstützen, sich selbst schützen und aktiv zu einem positiven Klassenklima beitragen können.

Ziel ist es, Ausgrenzung vorzubeugen, das Gemeinschaftsgefühl zu fördern und eine Kultur des respektvollen Miteinanders in Schule und digitalen Medien zu schaffen.

  • Empathie und Respekt stärken
  • Handlungskompetenz gegen Mobbing entwickeln
  • Gemeinschaft und Klassenzusammenhalt fördern

Ich kämpfe fair! Schnupperkurs

Wenn wir Jungen im Umgang miteinander erleben, beobachten wir, dass der Körperkontakt eine besondere Rolle spielt. Viele Jungen suchen das Aneinanderreiben, Drücken, Stoßen, Rangeln und Raufen, um miteinander in Kontakt zu kommen. In vielen Kontexten ist dies nicht erwünscht, weil andere Verhaltensweisen gefordert werden. Oft wird auch befürchtet, dass die Übergänge zu grenzverletzenden und damit gewalttätigen Handlungen fließend sind und die Situation außer Kontrolle geraten könnte. „EKF!“ setzt bei dem an, was vielen Jungen Spaß macht und deshalb auch attraktiv für sie ist: Dem kraftvollen dynamischen Körperkontakt bei gleichzeitiger Achtung füreinander, ohne Gewalt und ohne Verlierer. In diesem Schnupperkurs erleben sie die Methode der KampfESspiele® vom Institut KRAFTPROTZ® . Im Fokus liegt hier der „Innere Schiedsrichter“, das Bewusstsein für Fairness, Gerechtigkeit und Verantwortung. Durch das gemeinsame Kämpfen wird ein positiver Umgang mit Kraft und Aggression entwickelt.

Zesumme staark

 

 

Ech kämpfe fair!

„Ech kämpfe fair! Gewaltprävention mat Jungen*“ basiert auf den „Kampfesspielen©“ des Instituts KRAFTPROTZ© und unterstützt Jungen* dabei, männliche Kraft und Aggressivität positiv zu kanalisieren, ihr Selbstvertrauen zu stärken, ihre Handlungsfähigkeit auszubauen und sich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen.
Durch die Förderung sozialer und kommunikativer Kompetenzen unterstützt „EKF!“ Jungen* in ihrer persönlichen Entwicklung.
Anzahl Jungen*: 8–12
Alter: homogene Altersgruppe 8–27
Benötigte Räumlichkeiten: Sporthalle, Dojo oder ähnliches

 

Resilienz+ : Mentale Stärke entwickeln

Resilienz ist eine Fähigkeit, die man erlernen kann, und wir wissen, wie man sie vermittelt.

„Empower Your Mind“ ist ein aktiver, präventiver Resilienz-Workshop mit vier Sitzungen, der speziell auf Jugendliche zugeschnitten ist.

Während sich viele traditionelle Programme im Land in erster Linie darauf konzentrieren, das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu schärfen und Symptome zu definieren, geht unser Ansatz einen entscheidenden Schritt weiter: Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung von Lösungen, die Umsetzung praktischer Fähigkeiten und den aktiven kognitiven Schutz, wobei wir unsere Ergebnisse messen.

Anstatt nur über Depressionen und psychische Gesundheit zu sprechen, verlagern wir den Fokus auf Schutzfaktoren der Positiven Psychologie und vermitteln den Jugendlichen konkretes metakognitives Training. So schaffen wir die mentalen Werkzeuge, die sie benötigen, um mit schulischem Druck, emotionaler Intensität und sozialem Stress umzugehen – und bauen Schritt für Schritt aktive psychische Immunität auf.

Ziel & pädagogischer Wert

Der Übergang ins Jugendalter ist mit einem starken Anstieg des sozialen, emotionalen und schulischen Drucks verbunden. Anstatt psychische Gesundheit aus einer diagnostischen oder krisenorientierten Perspektive zu betrachten, nutzt dieser Workshop Prinzipien der Positiven Psychologie und der kognitiven Verhaltenstherapie, um Jugendlichen dabei zu helfen, ein aktives Bewältigungsinstrumentarium aufzubauen. Die Jugendlichen lernen, ihre Denkmuster zu meistern, Selbstregulierung zu entwickeln und Resilienzkonzepte in alltägliche Gewohnheiten umzusetzen.

Programmübersicht & Aufbau der Sitzungen

Der Workshop ist in vier wirkungsvolle, lösungsorientierte Sitzungen (jeweils 60–90 Minuten) gegliedert und führt Jugendliche durch die vier Kernsäulen der präventiven psychischen Gesundheit:

  1. Einheit 1: Das ABC-Modell (Gedanken und Konsequenzen verstehen)

    • Schwerpunkt: Erlernen des grundlegenden kognitiv-verhaltenstherapeutischen ABC-Modells (Adversity, Beliefs, Consequences), um zu verstehen, wie innere Interpretationen – und nicht nur äußere Ereignisse – emotionale Reaktionen und Verhaltensweisen prägen.

  2. Einheit 2: Emotionsregulation (Die Lautstärke herunterdrehen)

    • Schwerpunkt: Entwicklung emotionaler Differenzierungsfähigkeit, aktiver emotionaler Benennung und achtsamkeitsbasierter Erdungstechniken, um intensive Gefühle zu bewältigen und emotionale Überlastung zu verhindern.

  3. Sitzung 3: Den inneren Kritiker hinterfragen (Katastrophisierung vermeiden & Perspektive)

    • Schwerpunkt: Automatische negative Gedanken hinterfragen, Sorgen abbauen und durch lösungsorientierte Fragen aktiv verhindern, dass sich Gedankenmuster zu einer Abwärtsspirale oder zu depressiven Mustern entwickeln.

  4. Sitzung 4: Bewältigung des Alltags & Aktionsplan (Mein persönliches Werkzeugset)

    • Schwerpunkt: Anwendung von Resilienzstrategien auf reale Lebenssituationen von Jugendlichen (Prüfungen, Gruppenzwang, Zukunftsängste) und Erstellung einer persönlichen, umsetzbaren Strategie zum Schutz der psychischen Gesundheit.

      Nach Abschluss des Programms erhielt die Schule eine Analyse der Programmwirkung zur pädagogischen Auswertung sowie auf die Klasse zugeschnittene konkrete Empfehlungen zur weiteren Förderung der Schüler.

Hauptmerkmale:

  • Lösungsorientiert & handlungsorientiert: Geht über die bloße Sensibilisierung für psychische Gesundheitsprobleme hinaus und fördert den aktiven Aufbau von Fähigkeiten sowie die Anwendung von Strategien.

  • Positiv & präventiv: Positive Psychologie zum Aufbau psychologischer Schutzfaktoren und metakognitiver Fähigkeiten, hochwirksam als Schutz vor psychischen Problemen bei Jugendlichen.

  • Mehrsprachige Umsetzung: Anpassbar an alle in Luxemburg verwendeten Bildungssprachen (LU, DE, FR, EN, PT).

  • Verbindung zwischen Schule und Elternhaus: Bietet Eltern Zugang zu Beratungsressourcen und Video-Einblicken, um die kontinuierliche Stärkung der Resilienz ihrer Jugendlichen zu Hause zu unterstützen.

Let’s talk about Sex!

Sexualitéit ass e natierlechen Deel vum Liewen a stellt vill Froen, besonnesch am Jugendalter. Dëse Workshop bitt en oppenen an ënnerstëtzende Raum, fir dës Themen ze diskutéieren, Virurteeler erauszefuerderen an zouverlässeg Informatiounen iwwer Sexualitéit a Bezéiungen ze kréien.

Duerch Diskussiounen, an interaktiv Aktivitéiten kënnen jonk Leit verschidde Themen entdecken, wéi de Kierper an d’Verännerungen an der Pubertéit, Emotiounen a Bezéiungen, Attraktioun, Konsens, perséinlech Grenzen, verschidde sexuell Orientatiounen a Geschlechteridentitéiten, Verhiddung, sexuell iwwerdroen Infektiounen, Pornografie an éischt sexuell Erfarungen. Dëst Themen gi méi oder manner behandelt, je no Froen a Besoin vun der Klass!

D’Zil ass et, jonke Leit ze erméiglechen, hir Onofhängegkeet, hiert kritescht Denken an hir Fäegkeet, informéiert Entscheedungen ze treffen, z’entwéckelen, an dobäi Bezéiungen op Basis vu Respekt fir sech selwer an anerer ze fërderen.